Leipzig hat gewählt

Aufruf der IHK zu Leipzig und des Unternehmerverbandes Sachsen e. V. an die neu gewählten Stadträte  

Leipzig hat gewählt

Fokus auf Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung Leipzigs legen.

Leipzig hat gewählt: Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Unternehmerverband Sachsen e.V. rufen die neu gewählten Volksvertreter des Leipziger Stadtrates auf, die Belange der regionalen Wirtschaft stärker in den Fokus ihrer politischen Tätigkeit zu rücken und diese in der nächsten Wahlperiode in besonderem Maße zu berücksichtigen. Dazu bedarf es einer klaren Position und gemeinsamen Anstrengungen, denn Leipzig braucht eine neue Perspektive!

Es darf sich nicht länger auf dem bis dato Erreichten ausgeruht werden. Kommunalpolitik und Verwaltung sollten mit Nachdruck an einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Leipziger Unternehmen arbeiten. Wirtschaftspolitischen Themen muss künftig höchste Priorität eingeräumt werden. Dabei ist es zunächst notwendig, die Handlungsfelder zu identifizieren, bei denen die Kommunalpolitik maßgeblichen und direkten gestalterischen Einfluss hat.

Dabei erwartet die Wirtschaft Leipzigs, dass sie in die Entscheidungsfindung umfassend einbezogen wird, denn im konstruktiven Miteinander von lokaler Politik, Verwaltung und Unternehmen liegt der Schlüssel zum Erfolg. Für folgende Aspekte gilt es sich vorrangig einzusetzen:


Zukunftskonzept Leipzig 2020 auf den Weg bringen!

Standortfaktoren grundlegend verbessern!

Arbeitsteilung im Bereich der Wirtschaftsförderung praktizieren!

Akquise von Investoren aus Zukunftsindustrien forcieren - Leipzig als Standort für Unternehmenshauptsitze etablieren!

Netzwerkbildungen unterstützen!

Institutionellen Rahmen für Forschung und Entwicklung, Innovationen und Technologietransfer optimieren!

Fachkräftebasis in der Region stärken!

Wirtschaftsförderung durch KMU-freundliche Vergabe öffentlicher Aufträge betreiben!

Haushaltskonsolidierung konsequent fortsetzen!

Kommunales Unternehmensportfolio straffen und strategisch ausrichten!

PPP-Modelle als Alternative zur klassischern Haushaltsfinanzierung nutzen!

Stadtentwicklung und Infrastruktur

 

 

 



Nachricht vom 30.06.2009
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