Ernst-Schneider-Preis 2009

26 Nominierungen für den Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft  

Ernst-Schneider-Preis 2009

Im Wettbewerb um den von den Industrie- und Handelskammern gestifteten Ernst-Schneider-Preis stehen die Nominierungen fest. Drei Jurys in den Sparten Fernsehen, Hörfunk und Presse wählten 26 Beiträge für den renommierten deutschen Preis für Wirtschaftsjournalismus aus. Die Jurys trafen ihre Wahl aus über 1000 Einsendungen, darunter Beiträge aus Spiegel, F.A.Z., Stern, ZEIT, Wirtschaftspublikationen, regionalen Zeitungen sowie öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern. Alle Beiträge vermitteln außerordentlich anschaulich wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Entscheidungen über die Preise werden am 7. Oktober im Porsche Museum in Stuttgart bekannt gegeben. Michael Antwerpes moderiert die festliche Verleihung. Nominiert wurden:

1. Presse
Wirtschaft in regionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €):
- Johannes Bonnekoh, Ulrich Huckschlag, Peter Teichmann, Thomas Hagemann: „Entscheider am Arbeitsplatz“ (52-teilige Serie), Mendener Zeitung
- Michael Ohnewald: „Eine Familie in China“ (7-teilige Serie), Stuttgarter Zeitung
- Franz Schmider: „Ende eines Trauerspiels“, Badische Zeitung

Wirtschaft in überregionalen Printmedien (Dotierung 7.500 €):
- Klaus Ott, Rainer Stadler: „Der Staat als Retter?“, Süddeutsche Zeitung Magazin
- Kristina Spiller, Angela Maier, Sven Clausen: „Der Fall Schaeffler“
(4-teilige Serie), Financial Times Deutschland
- Wolfgang Uchatius, Kerstin Kohlenberg: „Wo ist das Geld geblieben?“, Die Zeit

Nachwuchspreis (Dotierung: Weiterbildung bis max. 5.000 €):
- Jan Grossarth, F.A.Z.
- Jan Hildebrand, Die Welt / Welt am Sonntag
- Christian Salewski, Berliner Zeitung

2. Fernsehen
Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €):
- Ingo Blank, Dr. Dietrich Krauß, Markus Schmidt (Red. Markus Zeidler): „Arm trotz Riester: Sparen fürs Sozialamt“, ARD (WDR)
- Andreas Halbach, Jo Schück, Andreas Wiemers, Christoph Schwarzer (Red. Dr. Claus Richter): „PKW-Label“, ZDF
- Mathias Rauck (Red. Antje de Levie): „Gewinnversprechen“, WDR

Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €):
- Ralph Goldmann, Stefan Hanf (Red. Christian Dezer): „Abschied auf Finnisch - Nokia und der Deal von Bochum“, ZDF
- Rebecca Gudisch, Tilo Gummel (Red. Mathias Werth): „Kindersklaven“, WDR
- Wolfgang Minder (Red. Ulrike Schweitzer): „Die Entscheidung: Entlassen oder investieren“, ARD (WDR)

Wirtschaft in der Unterhaltung (Hörfunk oder Fernsehen, Dotierung 7.500 €)
- Wolfgang Pruss (Red. Tim Engelmann): „Was kostet das Leben?“, ZDF
- Peter Werse (Red. Stefanie Frebel): „Eis-Heidi“ (Rach, der Restaurant-tester), RTL

Technik (Hörfunk oder Fernsehen, Dotierung 7.500 €):
- Axel Engstfeld (Red. Günter Myrell, Dr. Peter Allenbacher): „Verrat in Triest“, ZDF/ARTE
- Ralph Erdenberger (Red. Michael Rüger): „1953: Erste Vorführung des mobilen Telefonierens“, WDR
- Manfred Uhlig (Red. Britta-Susann Lübke): „Die Giganten von der Ems“, ARD (RB)


3. Hörfunk
Große Wirtschaftssendung (Dotierung 7.500 €):
- Jürgen Döschner (Red. Marita Knipper): „Fire and forget - Krieg als Geschäft“, WDR
- Benjamin Großkopff, Arne Meyer (Red. Susanne Gommert): „Ist der Kunde nicht mehr König, sondern Knecht?“, NDR
- Dr. Achim Wendler (Red. Margit Siller): „Werden Sie unser Haus retten?“, BR

Kurzbeitrag (Dotierung 5.000 €):
- Kerstin Hilt (Red. Michael Rüger): „1618: Erstes öffentliches Leihhaus“, WDR

4. Veranstalterpreis
(undotierter Preis für Sender oder Publikationen für besondere Verdienste oder Neuerungen bei der Wirtschaftsberichterstattung)
- Der Tagesspiegel für die Serie „Mehr Netto“ (Red. Heike Jahberg)
- Welt am Sonntag für „Finanzkrise kinderleicht“ (Red. Jörg Eigendorf)

Die Fernsehjury bestand aus: Norbert W. Daldrop, Geschäftsführer avcom-munication GmbH; Frank Hoffmann, Geschäftsführer Vox Television GmbH; Bernhard Nellessen, Fernsehdirektor SWR; Dr. Walter Richtberg, Vorsitzender Ernst-Schneider-Preis e. V., und Elmar Theveßen, stellvertretender Chefredakteur ZDF.

In der Hörfunkjury arbeiteten: Peter Esser, Herausgeber Mittelbayerische Zeitung, Präsident der IHK Regensburg und Vorstandsmitglied Ernst-Schneider-Preis e.V.; Dr. Stefan Hanke, Geschäftsführer ARD.ZDF Medienakademie; Alexander Heine, Programmchef Hit-Radio Antenne 1; Walter Keilbart, Hauptgeschäftsführer IHK für Niederbayern in Passau, und Dr. Claudia Nothelle, Programmdirektorin rbb.

Die Entscheidungen in der Pressejury trafen: Werner D’Inka, Herausgeber F.A.Z.; Joachim Dorfs, Chefredakteur Stuttgarter Zeitung; Dr. Dagmar Gaßdorf, Verlegerin, Vizepräsidentin IHK Essen und 2. Vorsitzende Ernst-Schneider-Preis e. V.; Dr. Pierre Gerckens, Herausgeber Der Tagesspiegel, und Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer IHK Region Stuttgart.

Der Ernst-Schneider-Preis ist der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft. Er ist benannt nach dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war. Mit dem höchstdotierten Preis im Wirtschaftsjournalismus wollen die Industrie- und Handelskammern den Bürgern mehr Wissen über wirtschaftliche und wirtschaftlich-technische Zusammenhänge vermitteln und die Medien ermutigen, neue Schritte bei der Vermittlung von Wirtschaft zu gehen.


 



Nachricht vom 10.09.2009
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