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Standortgutachten über Logistikregion Leipzig-Halle vorgestellt
Der Flughafen ist das Rückgrat der Logistik in der Region Halle/Leipzig. In der alten Handelsbörse wurden am Montag die Ergebnisse eines neuen Standort-Gutachtens zur Logistikregion Halle/Leipzig vorgestellt. Alexander Nehm von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services, welche die Studie erstellt hat, präsentierte die Ergebnisse. Aus seinem Vortrag ging hervor, dass die Region für den Standortwettbewerb gut aufgestellt ist. Themen der Fraunhofer-Studie waren unter anderem die Logistikbeschäftigung und die Einstufung des Standortes.
»Besonders hervorzuheben ist die Infrastruktur, die es den Logistikunternehmen ermöglicht, am Markt sehr zeitnah zu reagieren. Das gilt für alle Nuancen der Logistik. Egal ob es die klassische Logistik, die Logistik über Luftfracht oder die Logistik mit einer hohen Wertschöpfung vor Ort ist. Alle Teilbereiche, die man sich in moderner Logistik heutzutage vorstellen kann, sind in Leipzig möglich. Eine kleine Einschränkung ist das Thema Binnenschifffahrt und Hafen«, sagte Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU).
Ein Grund, weshalb es immer mehr Logistikunternehmen in die Region zieht, sei der Standort selbst. Er stelle einen Knotenpunkt der Handelswege dar, was für eine moderne und störungsfreie Logistik unabdingbar sei. Besonders positiv hervorgehoben wurde der Flughafen Halle/Leipzig, der mit seinem 24-Stunden-Betrieb sieben Tage die Woche das Rückgrat der Logistikregion darstellt.
»Ein Flughafen mit zwei voneinander unabhängigen Landebahnen, der in den letzten Jahren auch seine Zuverlässigkeit - zum Beispiel bei akuten Witterungsbehinderungen - beweisen konnte, das ist ein Faustpfand, um den uns andere Regionen beneiden«, so Albrecht weiter.
Auf einen wichtigen Faktor hatte Alexander Nehm in seiner Präsentation allerdings hingewiesen - die Beschäftigung im Bereich Logistik. So spiele auch hier der Fachkräftemangel eine bedeutende Rolle. Denn ohne qualifizierte Arbeitskräfte in der Region würde auch der Anreiz für ein Logistikunternehmen sinken, sich hier anzusiedeln.
»Es muss uns jetzt gelingen aus dieser Arbeitslosigkeit, die zunächst einmal etwas Negatives ist, eine Standortstärke zu machen, indem Angebote hier dafür sorgen, dass mehr Fachkräfte im Bereich Logistik ausgebildet werden«, so Projektmanager bei Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V. Prof. Dr.-Ing. Uwe Arnold.
Wenn es also um Fragen der Logistik geht, so sind laut Fraunhofer-Gutachten alle wichtigen Voraussetzungen in der Region Leipzig erfüllt, um positiv in die Zukunft zu schauen.
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