4. Mitteldeutscher Medien Dialog
neue Gebühren, neues Fernsehen - was liefert der öffentlich-rechtliche Rundfunk
Ab 2013 tritt eine neue Gebührenordnung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Kraft. Der Zuschauer muss nicht mehr zahlen, allerdings ist jeder Haushalt zunächst einmal verpflichtet, eine Abgabe zu leisten. Über den Umgang mit den Gebühren diskutierte man am Donnerstagabend beim vierten Mitteldeutschem Medien Dialog . Dabei ging es z.B. auch um das Thema eines öffentlich-rechtlichen Jugendsenders.
»Das ist eine gute Frage, ich glaube es ist in der Tat so, dass auch die Jugend weiterhin Fernsehen schaut, die Jugend ist nicht nur im Internet unterwegs. Wir versuchen beim MDR schon mehr für Jüngere zu machen, allerdings glaube ich, dass es eine gute Idee wäre, wenn die gesamte ARD, vielleicht mit dem ZDF zusammen, ein Fernsehangebot entwickelt, was auch für Jüngere wäre und wo nach dem KIKA die Jugend sich wieder findet«, so die neue MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille.
Klare, richtungweisende und zukunftsfähige Sendekonzepte für den MDR forderte etwa der medienpolitische Sprecher der sächsischen SPD, Dirk Panter. Er bescheinigte dem Sender allerdings, schon auf einem guten Weg zu sein. Der Journalist Michael Hanfeld verlangte, sich nicht nur auf das Finanzielle zu konzentrieren, sondern sich in erster Linie um die Qualität der Produkte zu kümmern.
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