USC verliert gegen Nürnberger BC
jetzt brauchen die Uni-Riesen zwei Auswärtssiege
Playoffs in der zweiten Basketballliga ProB. Die Leipziger Uni Riesen haben trotz ihrer vermeidbaren Heimniederlage gegen den Nürnberger BC Hoffnung auf ein Weiterkommen im Aufstiegskampf. Denn auswärts sind die Riesen bekanntlich stärker, was sich leider auch am Samstag in der Arena zeigt. Dabei fing eigentlich alles ganz gut an.
Mo Pratt erzielt mit Leichtigkeit die ersten Punkte im erstem Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte. Mit einem Dreier gibt der Flügelspieler den Startschuss für eine deutliche 15:2 Führung im ersten Viertel gegen das Team von Derrick Taylor. Erst mit dem Einwechseln von NBC Spieler Dominik Schneider wird der Spurt der Uni Riesen unterbrochen. Schneider macht im ersten Viertel sechs seiner insgesamt 17 Punkte.
Chef-Coach Dimitris Polychroniadis ist vor allem mit der Verteidigung seiner Riesen an diesem Abend zufrieden. In der ersten Hälfte des Spiels spielen die Uni Riesen sehr diszipliniert und setzen den Plan von Polychroniadis nahezu vollständig um. Einen gut durchdachten Schachzug beweist der Grieche mit der Einwechslung von Fred Brathwaite, der nach langer Verletzung endlich wieder im weißen Trikot auftreten kann. Ein wahrer Glücksgriff, denn Freddie sammelt in nur drei Minuten sechs Punkte und drei Rebounds. Trotzdem verspielen die Uni-Riesen ihren Vorsprung nahezu vollständig. Mit nur einem Punkt Vorsprung für den USC geht es in die Halbzeit.
Die endgültige Wendung dann im dritten Viertel. Gleich zu Beginn heimsen die Nürnberger zehn Punkte ein, damit ist die Glückssträhne der Uni-Riesen vorbei, die haben unterdessen mit akutem Wurfpech zu kämpfen. Nur ein Feldwurf von Ralph Schirmer findet sein Ziel, mit der schwachen Freiwurfquote der Riesen, verspielen sie sich die Möglichkeit vor der Pause noch einmal zu verkürzen. Die Leipziger können dem NBC noch einmal auf sechs Punkte Rückstand nach rücken, doch die Gäste aus Franken lassen sich den Sieg nicht nehmen. Mit einem deutlichen Vorsprung 68:77 entscheiden sie das Spiel für sich.
In den Playoffs gilt, es kommt nur weiter wer zwei Siege in drei Spielen erringt. Die Uni-Riesen müssen also die nächsten beiden Auswärtsspiele in Nürnberg gewinnen.
»Realistisch haben wir ja gerade in der Rückrunde gesehen das wir Auswärts gar nicht so schlecht spielen. Das wir tendenziell Auswärts sogar stärker sind als Zuhause und wir haben ein ganzes Jahr für die Playoffs gespielt, jetzt sind wir in den Playoffs und die müssen uns erst mal Zuhause schlagen.«
Auch Coach Polychroniadis sieht dem kommenden Playoff-Spiel am Samstag optimistisch entgegen.
»Die Spieler Sind motiviert genug, das haben sie heute gezeigt. Ich glaube dass, wenn ein Lamar Morinia besser trifft und auch besser ins Spiel kommt haben wir da schon zehn bis zwanzig Prozent mehr im Angriff. Wir haben auch ein zwei andere Sachen die wir zum nächsten Wochenende wieder vorbereiten können, und dann werden wir fünfzig, fünfzig das Spiel spielen.«
Und damit die Chancen auf einen Sieg noch größer sind, verteilte Chef Maskottchen Gerd Voigt, am Ende Glücksbringer an die Jungs des USC.
zurück



