Uni-Riesen knacken 100er-Marke
Uni-Riesen gewinnen gegen die BG Illertal-Weißenhorn mit 100:70
Sie knackten die 100er-Marke im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause. Lamar Morinia war es, der am Freitag zehn Sekunden vor Schluss für den Offensivrekord in diese Spielzeit sorgte und den Sieg der Uni-Riesen gegen die BG Illertal-Weißenhorn mit 100:70 perfekt machte. Lautstark unterstützt wurden die Grün-Weißen von ihren kleinen Fans der Rahn-Schule. Drei Klassen, die in den vergangenen Wochen mit den Profis trainiert hatten, waren anwesend und feuerten ihren Favoriten an.
»Wir haben einen Platz, auf dem wir Basketballkörbe haben. Da können die Kinder im Sommer draußen trainieren, sonst in der Halle. Wir wollen auch, dass Basketball bei uns an der Schule gespielt wird. Die Zukunft soll es ja mal bringen, dass Nachwuchsmannschaften der Uni-Riesen zu uns in die Schule gehen, um Training- und Schulzeiten miteinander abzustimmen«, so Dr. Günter Gießler, Schulleiter der Rahn-Schule Leipzig.
Obwohl die Leipziger auf die Verletzten Schweiger und Spalke verzichten mussten, stellte sich schnell heraus, wer im Spiel die Oberhand hat. Im ersten Viertel reagierten die Weißenhorner mit schnellen Kontergegenstößen und einer aggressiven Verteidigung und blieben mit 20:14 auf Schlagdistanz. Doch das änderte sich schon im zweiten Abschnitt. Uni-Riese Walter Simon holte die erste 10-Punkte-Führung und Martin Scholz sammelte emsig Rebounds. Nachdem sich die Gegner auf 5 Punkte im dritten Viertel herangekämpft hatten, legten die Messestädter an Tempo zu und holten 15 Punkte in Folge, wobei die Weißenhorner nur zuschauen konnten. Am Ende hatte jeder Riese mindestens einmal den Korb getroffen und Schirmer, Morinia, Pratt, Kranz und Fröhlich punkteten zweistellig.
»Erst am Ende, als wir gesehen haben, dass noch zehn Punkte fehlen - eineinhalb Minuten vor Schluss - habe ich den Jungs gesagt: Kommt wir riskieren es ein oder zwei Körbe rein zu bekommen, aber vielleicht schaffen wir es den Zuschauern die 100 zu Weihnachten zu schenken. Und das haben sie prima geschafft«, so der Trainer der Uni-Riesen Leipzig Dimitris Polychroniadis.
»Ich wusste ganz genau, dass wir die 100 heute bekommen. Ich hatte es vorher angesagt bei den Jungs. Ich finde, dass wir in der zweiten Halbzeit gut rausgekommen sind und die Führung aufgebaut haben. Und die Stimmung war natürlich geil«, so Richard Fröhlich Power Forwarder der Uni-Riesen Leipzig
Bei einer Autogrammaktion nach dem Spiel legten sich die Riesen noch mal richtig ins Zeug, um ihre kleinen Fans glücklich zu machen. Damit war aber noch nicht Schluss mit den guten Taten: Zu Gunsten der Leipziger Kinderstiftung fand im Foyer ein Verkauf von Fan-Artikeln der Uni-Riesen statt. Zwei Tage nach dem letzten Spiel in Rhöndorf am 17. Dezember dürfen sich die Uni-Riesen auf einen 8-tägigen Weihnachtsurlaub freuen. Zusammen mit Familie und Freunden können sie dann das Fest verbringen und sich ein wenig ausruhen, bevor es wieder aufs Spielfeld geht.
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