schwere Niederlage für USC Leipzig
Uni-Riesen verlieren gegen Giants Nördlingen
Schwere Niederlage für die Uni-Riesen. Nach zuletzt sieben Siegen unterlagen die Leipziger Basketballer am Freitag in der Arena den Giants aus Nördlingen mit 78:105. Mit einem Sieg hätten die Uni-Riesen den möglichen Sprung an die Tabellenspitze schaffen können.
Doch von Anfang an: Die Leipziger mussten ohne ihren verletzten Power Forward Walter Simon das Spiel antreten. Die Gäste hatten dagegen alle Leistungsträger in ihrem Kader. Zu Beginn der Partie sah alles noch sehr gut aus und die Mannschaft des USC konnte mit 5:0 in Führung gehen. Nachlässigkeiten in der Verteidigung und Schwächen im Abschluss nutzte die Mannschaft von Gästetrainer Mario Matic gnadenlos aus und kam auf ein 9:9 heran. Bis zum 32:31 konnten die Leipziger das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Dann jedoch drehte Nördlingens Topstar Jason Jamerson auf und erzielte elf Punkte in Folge und schickte sein Team mit einer 47:38-Führung in die Pause. Eine Wurfqoute von 34 Prozent der Leipziger sprach Bände.
Der große Knackpunkt im Spiel war immer wieder das Umschalten von Angriff auf Abwehr, das diesmal überhaupt nicht funktionierte. Diese Schwäche nutzen die Gäste für viele einfache Punktgewinne aus.
Nach der Pause keimte kurzzeitig nochmals Hoffnung auf, als die Hausherren einen 10:0-Spurt zum zwischenzeitlichen 53:57 nutzten. Danach gab aber Nördlingens Jamerson nochmal alles und verhalf den Gästen innerhalb von drei Minuten zu einem Punktgewinn von 15 Punkten. Das war auch gleichzeitig die Vorentscheidung.
Cheftrainer Dimitris Polychroniadis hatte schon eine Vorahnung, was den Ausgang der Partie betrifft.
»Wir haben einen ganz schlechten Tag erwischt. Es ist schade. Es ist das zweite Topspiel, was wir zu Hause verlieren. Das zeigt aber auch, wo wir momentan mit unserer Leistung liegen. Als wir gewonnen haben, habe ich öfters die Hand gehoben und habe gesagt, dass ich nicht zufrieden bin, mit dem was wir spielen. Wenn die schwierigeren Gegner kommen, dann merkt man, warum ich das getan habe«, sagte der Trainer des USC Leipzig Dimitris Polychroniadis.
Uni-Riesen-Spieler Monyea Pratt erklärt die Niederlage so:
»Ich glaube, wir haben ganz einfach nachgelassen, wir konnten keine Körbe mehr versenken und sie haben 57 Prozent ihrer Würfe reingemacht. Das war der Knackpunkt, wir konnten keine Körbe machen. Sie haben uns kalt erwischt. Wir waren zu faul in der Abwehr und Sie haben uns das auch aufgezeigt«, so der USC-Spieler Monyea Pratt.
Am kommenden Samstag haben die Leipziger Basketballer die Möglichkeit es wieder besser zu machen. Am 19. November sind sie zu Gast bei den Oettinger Rockets Gotha. Aber auch hier heißt es: Nicht ausruhen sondern ranklotzen, denn die Rockets stehen auf einem respektablen vierten Platz, gleich hinter den Uni-Riesen.
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