5. Pappbootrennen im Kanupark
kreative Gefährte sorgten am Markkleeberger See für nassen Spaß
Nass und feuchtfröhlich ging es am Sonntag im Kanupark am Markkleeberger See her. Dort fand das fünfte Pappbootrennen statt. Das Kult-Event begann mit der Anfertigung der kreativen Gefährte. Die Besucher waren eingeladen, nicht nur die nautischen Testfahrten der Pappboote zu erleben, sondern auch deren Bau mit zu verfolgen. Insgesamt drei Stunden hatten die Crews Zeit, um aus dicker Wellpappe und Klebeband ein fahrtüchtiges Kanu zu bauen. Dabei durften lediglich Cuttermesser und Sprühfarbe zum Einsatz kommen, die der Verschönerung der Boote diente. Angetreten waren Teams wie Pulpelia 2.0, Kita Buntspecht, Transformers oder die Dorfnasen.
»Das Highlight kommt ja noch, das eigentliche Rennen. Jetzt sind es schon sehr viele Zuschauer und die Teams haben auch wunderbare Boote gebaut. Der Einfallsreichtum wird immer größer. Die Boote können mit einer oder zwei Personen gefahren werden, das durften sich die Teams aussuchen. Schauen wir mal , wie weit die Teams mit welcher Zeit ins Ziel kommen«, Christoph Kirsten, Betreiber des Kanu Parks.
Danach ging es ohne Sextanten und Kompass zur Wildwasserstrecke, wo die skurrilen Bauten ihre Fahrtüchtigkeit unter Beweis stellen mussten. Unterstützt von viel Jubel der Zuschauer begegneten die unerfahrenen Kapitäne den reißenden Stromschnellen. In rasanter Fahrt durchs Wasser jagten die selbstgebauten Schiffe über die Wildwasserbahn der Ziellinie entgegen. Doch nicht jede der sorgfältig ausgetüftelte Konstruktion hielt dem unberechenbaren Nass stand. Und so erlitten einige Boote schon beim Wertungslauf kurz nach dem Start Schiffbruch. Schnellstes Team an diesem Tag waren die Cabrioten Papppiloten, die mit einer Zeit von 2,03 Minuten allen anderen eine Bootslänge voraus waren. Insgesamt schauten sich rund 5000 Besucher das Spektakel an.
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