Sportlicher und finanzieller Zuwachs für Leipziger Leistungssport
Die Stadt Leipzig erhöht in diesem Jahr ihre Förderung von Schwerpunktsportarten um 20 000 Euro. Damit erhöht sich die Unterstützung für den Nachwuchsleistungssport auf insgesamt 320 000 Euro und kommt insgesamt 17 Sportarten zugute.
Die Budgetaufstockung reagiert vor allem auf die Neuanerkennung von Bundesstützpunkten am Standort Leipzig, darunter in der Rhythmischen Sportgymnastik und im Behindertensport (Schwimmen). "Mit ihrer Projektförderung für Leistungssport im aktuellen Olympiazyklus will die Stadt Leipzig die Bedingungen für die Entwicklung der Kadersportler konsequent weiter optimieren sowie und vorhandene Infrastruktur sichern und nutzen", kommentiert Sportbürgermeister Heiko Rosenthal. "Dies zielt auf eine Leistungssteigerung in den Sportarten und einen Imagegewinn Leipzigs als Sportstadt ab."
Schwerpunktsportarten in Leipzig
Fördersummen 2010
Individualsportarten
Sportart
Fördersumme in Euro
Kanu-Rennsport
40.000
Kanu-Slalom
34.000
Wasserspringen
28.500
Schwimmen
18.000
Rudern
27.000
Behindertensport-Schwimmen
8.000
Rhythmische Sportgymnastik
8.000
Leichtathletik
36.000
Ringen
14.000
Radsport
10.000
Kunstturnen
5.000
Mannschaftssportarten:
Sportart
Fördersumme in Euro
Fußball, männlich
3.000
Fußball, weiblich
5.000
Handball, weiblich
21.500
Hockey, weiblich/männlich
10.000
Volleyball, männlich
14.000
Den konkreten Summen liegt eine seit vier Jahren praktizierte kriteriengestützte Matrix zugrunde, nach der eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Olympiastützpunktes Leipzig e. V., des Amtes für Sport und des Stadtsportbundes Leipzig e. V. die Zuwendungen berechnet. Die Matrix berücksichtigt vor allem Status (olympische Programmsportart, -disziplin), Struktur (Anerkennung von Bundesstützpunkt bzw. Bundesstützpunkt Nachwuchs), Kaderzahl und –profil sowie Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften. Der jeweilige Leistungsträger für eine Schwerpunktsportart muss eine Entwicklungskonzeption vorlegen und nach ihr abrechnen.
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