Volkstrauertag: Im Gedenken an die Opfer der Weltkriege
Am 15. November, dem Volkstrauertag, wird deutschlandweit der Opfer beider Weltkriege gedacht. Seit 1924 veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. (VDK) die zentrale Gedenkveranstaltung. Ziel des Volkstrauertages war anfangs die Wahrung und Pflege des Gedenkens an die Millionen von Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Seit Anfang der 50er Jahre wird er in Deutschland als besonderer Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege und der Gewaltherrschaft alljährlich im November begangen.
In Leipzig wird mit einer Gedenkfeier ab 11 Uhr auf dem Südfriedhof - an der Grabanlage der zivilen Leipziger Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges - an die Toten erinnert. Angehörige der Bundeswehr, Mitglieder des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der Stadt und des politischen Lebens nehmen an der Ehrung teil.
An die Gedenkfeier schließt sich eine Kranzniederlegung des Stadtverbandes Leipzig des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. am Gedenkort „Hain der Erinnerung“ in der XXII. Abteilung des Südfriedhofes an. Dieser ist den bei Friedensmissionen im Ausland gefallenen militärischen und zivilen deutschen Helfern gewidmet.