„Blicke über die Mauer“

Ausstellung zum Städtepartnerschafts-Jubiläum

In diesem Jahr besteht die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Leipzig 20 Jahre. Aus einem ersten Besuch einer Delegation aus der Metropole am Main Ende des Jahres 1989 entwickelte sich im Laufe des Jahres 1990 eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen, die am 3. Oktober 1990 in die Unterzeichnung eines Städtepartnerschaftsvertrages mündete. In den Folgejahren unterstützte die Stadt Frankfurt Leipzig in verschiedenen Projekten, wie beispielsweise bei der Sanierung der Alten Nikolaischule, und leistete Amtshilfe bei der Verwaltungsumstrukturierung, im Gesundheitswesen, beim Umwelt- und Denkmalschutz. Beide Städte sind auch heute noch im regen Austausch, arbeiten im Städtenetzwerk EUROCITIES zusammen und nehmen gegenseitig Anteil an Höhepunkten im Stadtleben.  

„Blicke über die Mauer“

Ausstellung zum Städtepartnerschafts-Jubiläum

In diesem Jahr besteht die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Leipzig 20 Jahre. Aus einem ersten Besuch einer Delegation aus der Metropole am Main Ende des Jahres 1989 entwickelte sich im Laufe des Jahres 1990 eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen, die am 3. Oktober 1990 in die Unterzeichnung eines Städtepartnerschaftsvertrages mündete. In den Folgejahren unterstützte die Stadt Frankfurt Leipzig in verschiedenen Projekten, wie beispielsweise bei der Sanierung der Alten Nikolaischule, und leistete Amtshilfe bei der Verwaltungsumstrukturierung, im Gesundheitswesen, beim Umwelt- und Denkmalschutz. Beide Städte sind auch heute noch im regen Austausch, arbeiten im Städtenetzwerk EUROCITIES zusammen und nehmen gegenseitig Anteil an Höhepunkten im Stadtleben.
In Kooperation beider Städte mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig entstand anlässlich der 20-jährigen Städtepartnerschaft die Ausstellung „Blicke über die Mauer“, die vom 2. Dezember bis 20. Februar 2011 im Foyer des Zeitgeschichtlichen Forums zu sehen ist. Gezeigt werden rund 50 Fotografien der renommierten Frankfurter Fotografin Barbara Klemm aus den Jahren 1970 bis 1996, die inzwischen zu den "Ikonen der Zeitgeschichte" gehören, wie das Treffen Willy Brandts mit Leonid Breschnew 1973 oder Szenen vom Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 mit Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher und Helmut Kohl. Die Ausstellung zeigt aber auch weniger bekannte Motive, wie Passanten in Leipzig 1970, Trapezkünstlerinnen in Rostock 1974 oder Jugendliche mit ihren Mopeds im Leipziger Umland 1990.
Barbara Klemm, die zu den bekanntesten Fotografinnen Deutschlands zählt, begann ihre berufliche Laufbahn 1959 zunächst als Fotolaborantin, dann als freie Fotojournalisten bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Von 1970 bis 2004 prägt sie als Redaktionsfotografin für Feuilleton und Politik maßgeblich die Bilderwelt der FAZ.



Nachricht vom 01.12.2010
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