Landesgartenschau 2015
Landesgartenschau 2015: Leipzig unterstützt Markkleebergs Bewerbung
Die unter dem Titel „Grüne Brücken – Blaue Bänder“ laufende Bewerbung für die 7. Landesgartenschau 2015 der Stadt Markkleeberg wird von der Stadt Leipzig unterstützt. Dies geht aus der heutigen Sitzung der Verwaltungsspitze hervor. Voraussichtlich zum Ende dieses Jahres wird durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft entschieden, wer den Zuschlag für die Landesgartenschau 2015 erhält. Mitbewerber sind Borna, Delitzsch, Oelsnitz und Lugau.
Die in der Bewerbung Markkleebergs fokussierten Ziele sind auf die Qualifizierung der Landschaftsräume im südlichen Auwald und den agra-Park ausgerichtet und weisen daher eine große Schnittmenge mit den Leipziger Entwicklungszielen auf. Zudem sind beide Kommunen Mitglieder des Grünen Rings, dessen Schlüsselprojekt der agra-Park ist.
Im Mittelpunkt steht die konsequente Umsetzung der denkmalpflegerischen Rahmenrichtlinie für den Leipziger Teil des Herfuth’schen Parks und die weitere Umsetzung der Maßnahmen des wassertouristischen Gewässerverbundes. Der Markkleeberger und der Leipziger Parkteil soll durch die Tieferlegung der Bundesstraße 2 wieder zu einem gesamt erlebbaren Erholungsraum werden.
Das Areal der Bewerbung umfasst eine Kernzone, die sich in Ost-West-Richtung zwischen dem Rathaus und dem Torhaus Markkleeberg erstreckt und in der Nord-Süd-Relation als attraktives „Grünes Tor zum Südraum“ entwickelt werden soll. Hinzu kommen die Weiterentwicklung des Wassertourismus, die Schaffung attraktiver Radwegverbindungen sowie die Erweiterung des Auwaldbereiches in Verbindung mit einer Stärkung des Biotopverbundes.
Grundlage der Leipziger Hilfe für Markkleebergs Bewerbung ist die seit dem 16. August 2001 bestehende Vereinbarung über die Entwicklung des agra-Parks. Darin steht, dass die bauliche Gesamtkonzeption hinsichtlich der Nutzung sowie aller Maßnahmen, die der Attraktivität dienlich sind, gemeinsam abgestimmt wird.
Erhält die Stadt Markkleeberg den Zuschlag zur Landesgartenschau 2015, soll die bestehende Vereinbarung in der Form eines Kooperationsvertrages fortgeschrieben werden, um die Rahmenbedingungen für gemeinsame Umsetzungsprojekte zu sichern. Der Kooperationsvertrag soll dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
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