Internationale Konferenz zur nachhaltigen Stadtbeleuchtung
Am 10. Oktober laden die Stadt Leipzig und das Netzwerk LUCI (Lighting Urban Community International) zur internationalen Auftaktkonferenz zum Thema "Nachhaltige öffentliche Beleuchtungsstrategien" ins Neue Rathaus ein. Der Anlass für die Konferenz gerade zu diesem Termin und an diesem Ort ist das Lichtfest zur Erinnerung an die Friedliche Revolution am Abend zuvor.
„Wir wollen mit der Konferenz an das Lichtfest, das seine Wirkung aus dem besonderen Augenblick entwickelt, anknüpfen und dem Thema Licht in der Stadt Nachhaltigkeit verschaffen“, so der Leiter des Stadtplanungsamtes Wolfgang Kunz, der die Veranstaltung eröffnet und Leipzig auch im Vorstand von LUCI vertritt.
In fünf Themenbereichen stellen die beteiligten Städte ihre Best-Practice-Beispiele zur Diskussion. Rund 80 Fachleute u. a. aus Rotterdam, Gent, Lyon, Eindhoven, Tallin, Abomey (Benin) und Leipzig wollen darüber diskutieren, wie man Nachhaltigkeit in der städtischen Beleuchtung erzielen kann, wo es Fragen des Klimaschutzes mit denen der sozialen Sicherheit oder dem Stadtmarketing zu verbinden gilt. Die einzelnen Themenbereiche beschäftigen sich mit der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, der Sicherheit, der Stadterneuerung, der Ökologie und der Verbesserung des städtischen Lebens.
„Leipzig war Impulsgeber und Initiator für die Konferenz“, berichtet Wolfgang Kunz. Der mit der Konferenz in Leipzig angestoßene Diskussionsprozess solle in eine "Charta der nachhaltigen städtischen Beleuchtung" münden, die das Städtenetzwerk LUCI verabschieden wird. Die Konferenz solle aber auch Hinweise für den neuen Leipziger Lichtmasterplan geben, der in den nächsten Jahren ansteht.
LUCI ist ein internationales Städtenetzwerk, das Experten aus den verschiedenen Fachgebieten vereint, die sich mit Licht und Beleuchtung als einem wichtigen Mittel für die städtische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung beschäftigen.
www.luciassociation.org
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