Ergebnisbericht zur Bundestagswahl 2009 erschienen

Der Leipziger Kreiswahlleiter, Dr. Josef Fischer, hat in Verbindung mit dem Amt für Statistik und Wahlen den Bericht „Bundestagswahl am 27. September 2009 - Ergebnisse und Analysen“ erstellt. Der Bericht basiert auf den Ergebnissen, die der Kreiswahlausschuss am 30. September für die Wahlkreise 153 Leipzig I und 154 Leipzig II ermittelte sowie auf dem nachfolgend vom Landeswahlausschuss festgestellten Bundestagswahlergebnis für den Freistaat Sachsen und dem am 14. Oktober vom Bundeswahlausschuss verkündeten Ergebnis für den 17. Deutschen Bundestag.

Ergebnisbericht zur Bundestagswahl 2009 erschienen

Der Leipziger Kreiswahlleiter, Dr. Josef Fischer, hat in Verbindung mit dem Amt für Statistik und Wahlen den Bericht „Bundestagswahl am 27. September 2009 - Ergebnisse und Analysen“ erstellt. Der Bericht basiert auf den Ergebnissen, die der Kreiswahlausschuss am 30. September für die Wahlkreise 153 Leipzig I und 154 Leipzig II ermittelte sowie auf dem nachfolgend vom Landeswahlausschuss festgestellten Bundestagswahlergebnis für den Freistaat Sachsen und dem am 14. Oktober vom Bundeswahlausschuss verkündeten Ergebnis für den 17. Deutschen Bundestag.

Dem Bericht ist unter anderem Folgendes zu entnehmen:
Zur Bundestagswahl 2009 gab es in Leipzig 415.259 Wahlberechtigte, über 15.000 mehr als 2005. Fast 60.000 hatten Briefwahlunterlagen beantragt, das sind 14,4 Prozent aller Wahlberechtigten.
Die Wahlbeteiligung sank in Leipzig von 74,6 Prozent 2005 auf 66,1 Prozent, sie lag über der in Sachsen (65,0 Prozent).
Die Direktmandate der Wahlkreise 153 Leipzig I und 154 Leipzig II gingen an die CDU-Bewerber Bettina Kudla und Dr. Thomas Feist. 2005 errangen die SPD-Bewerber beide Mandate.
Bei den Zweitstimmen konnten in Leipzig alle Bundestagsparteien außer der SPD zulegen:
Die CDU gewann 3,5 Prozentpunkte und wurde mit 28,0 Prozent Stimmenanteilen stärkste Partei.
DIE LINKE gewann 3,0 Prozentpunkte und erreichte mit 25,5 Prozent Platz zwei in Leipzig.
Die SPD verlor mit 14,1 Prozentpunkten deutlich. Sie wurde mit 18,1 Prozent nur noch drittstärkste Kraft.
Die FDP gewann gegenüber 2005 4,5 Prozentpunkte hinzu und kam mit 12,3 Prozent auf Platz vier.
Die GRÜNEN steigerten sich um 3,7 Prozentpunkte und belegten in Leipzig mit 12,0 Prozent den Rang fünf.
Die NDP gewann zu 2005 0,1 Prozentpunkte, blieb mit 2,7 Prozent auch in Leipzig unter der 5-Prozent-Marke.
BüSo legte zwar 0,4 Prozentpunkte zu, erzielte mit 0,9 Prozent nicht einmal 1,0 Prozent der Zweitstimmen.
MLPD und REP erzielten von den insgesamt neun Parteien, die in Sachsen mit Landeslisten zur Wahl standen, mit je 0,2 Prozent das schlechteste Ergebnis.
Die Leipziger Ortsteile weisen wiederum starke Unterschiede im Wahlverhalten auf, so reicht die Wahlbeteiligung von 46,5 Prozent bis 80,2 Prozent.
Die Wähler der GRÜNEN nutzten am stärksten die Briefwahl, die der NPD relativ wenig.
Die 18- bis 24-Jährigen nutzten ihr Wahlrecht am wenigsten, die mindestens 60-Jährigen am stärksten.
CDU, DIE LINKE und SPD erhielten mehr Erst- als Zweitstimmen. Bei den anderen Bewerbern war das meist umgekehrt.
Im Vergleich der Großstädte und der sächsischen Kreise ist das Wahlverhalten in Leipzig nicht außergewöhnlich.

Der Bericht kann im Internet unter www.leipzig.de/wahlen unter Veröffentlichungen kostenfrei heruntergeladen oder für 5 Euro (bei Versand zuzüglich Versandkosten) als Broschüre beim Amt für Statistik und Wahlen erworben werden.
Postbezug: Amt für Statistik und Wahlen, 04092 Leipzig
Direktbezug: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Burgplatz 1, Stadthaus, Zi. 228



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