Vorschläge für Straßenbenennungen
Sieben Leipziger Straßen sollen neu benannt und ein Straßen-Teilstück umbenannt werden. Das beinhaltet eine Vorlage, die Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag des Ersten Bürgermeisters Andreas Müller im Januar 2010 in die Ratsversammlung einbringen wird. Die Neubenennungen betreffen neu entstehende Straßen.
Zwischen der Zwickauer Straße und dem Areal des Kleingartenvereins „Tiefland“ (Ortsteil Zentrum-Südost) wird es künftig eine Eggebrechtstraße geben, benannt nach dem bekannten Journalisten und Schriftsteller Axel Eggebrecht 1899-1991).
Die Straße zwischen Russen- und Strümpellstraße (Ortsteil Probstheida) soll in Erinnerung an den Pflanzenbauwissenschaftler Adolf Zade (1880-1949) Zadestraße heißen. Drei Thüringer Orte sind Namenspaten für den Apoldaer Weg, den Lauschaer Weg und den Oberhofer Weg im Schönauer Viertel (Ortsteil Schönau). In dem neu entstehenden Wohnviertel zwischen Hans-Oster-, Tresckow-, Olbrichtstraße und Viertelsweg (Ortsteil Gohlis-Mitte) soll es künftig einer Fleißnerstraße und eine Druckerstraße geben. Diese Namen erinnern an den Leipziger Stadtverordneten und Widerstandskämpfer Heinrich Fleißner (1888-1959) und an die Leipziger Historikerin Renate Drucker (1917-2009), die von 1950 bis 1977 das Universitätsarchiv leitete und 1992 die Ephraim-Carlebach-Stiftung mitbegründete. Umbenannt werden soll der östliche Abschnitt der Falterstraße im Ortsteil Heiterblick: er soll künftig Hummelstraße heißen.