Künftiges „Unister“-Haus: Gestaltungswettbewerb beendet
Die Neubau-Pläne des Leipziger IT Unternehmens Unister GmbH für die künftige Firmenzentrale am Brühl 76 nehmen Gestalt an. Aus einem gemeinsam mit der Stadt Leipzig durchgeführten Gutachterverfahren ging jüngst der Entwurf des Leipziger Architekten Luka Kalkof als Sieger hervor. Insgesamt beteiligten sich am Gestaltungswettbewerb fünf Architekturbüros aus Leipzig, Hamburg und Zwickau. Alle Entwürfe sind bis zum 17. Juli in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses ausgestellt.
Der Jury unter Vorsitz des Leipziger Architekturprofessors Ingo Andreas Wolf (HTWK) gehörten auch Oberbürgermeister Burkhard Jung, Bau-Bürgermeister Martin zur Nedden sowie Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht an. In ihrer Begründung lobte das Gremium „den gelungenen Entwurf einer städtebaulichen Einpassung an die bestehende Struktur sowie die hochwertige Anmutung dieses neuen prominenten Stadtbausteins“.
Weiter heißt es: „der harmonische Entwurf umfasst neben sieben modernen und hellen Büroetagen drei Wohngeschosse im leicht geneigten Dach. Die dortigen Maisonettewohnungen verfügen über außergewöhnliche Dachgärten und ermöglichen einen Blick über weite Teile der Innenstadt. Der Baukörper ist plastisch klar strukturiert und betont durch eine turmartige Ausprägung der Gebäudeecke den repräsentativen Eingang an Brühl und Goethestraße. Er überzeugt mit eleganten und subtilen Detaillösungen sowie einer gelungenen
Materialwahl (graublauer Muschelkalk). Das künftige Unister-Haus fügt sich harmonisch in die denkmalgeschützte Nachbarbebauung ein und ist zugleich ein selbstbewusstes Gegenüber zu den Türmen des Brühl-Forums“.
Thomas Wagner, Geschäftsführer der Unister GmbH: „Ein toller Entwurf für Unister und die Leipziger Innenstadt. Ich bin mir sicher, dass sich sowohl unsere Mitarbeiter als auch die zukünftigen Wohnungsbesitzer rundum wohl fühlen werden.“
Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht, der die ämterübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Stadt federführend koordiniert, betont: „Für uns war es wichtig, zusammen mit Unister schnell eine optimale Lösung für den neuen Firmensitz zu finden. Aufgrund des kontinuierlichen Expansionskurses reichen die aktuellen Räumlichkeiten im Barfußgäßchen für die mehr als 500 Mitarbeiter seit längerem nicht mehr aus, so dass zahlreiche Büros in unmittelbarer Umgebung zugemietet werden müssen. Ich freue mich, dass wir dem Umzug des Unternehmens in die neue Zentrale einen kleinen, aber wichtigen Schritt näher gekommen sind.“
Zweite Preise im Gestaltungswettbewerb wurden an die Büros Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner (Hamburg) und Behet Bondzio Lin Architekten (Leipzig/Münster) vergeben. Weitere Teilnehmer waren bhss Architekten (Leipzig) und aboa_Aufbauostarchitekten aus Zwickau.
Weitere Informationen auf www.unister.de
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