Aufatmen nach Doppelmord in Groitzsch
Erleichterung in Groitzsch. Nach dem Ermittlungserfolg von Polizei und Staatsanwaltschaft im Fall des Doppelmordes vor elf Tagen atmen die Bürger der Stadt wieder auf.
Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass bei dem am Freitag verhafteten Tatverdächtigen die mutmaßliche Mordwaffe gefunden wurde, und dass mit dieser Waffe auch der bisher nicht aufgeklärte Mord an Tino L. am 20. April 2009 verübt wurde. Der in Untersuchungshaft sitzende Verdächtige hüllt sich bislang jedoch weiterhin in Schweigen. Die ehemalige Verlobte von Tino L. ist froh, dass der Tatverdächtige offenbar überführt wurde.
»Nach einem Jahr der Ungewissheit, waren wir schon ganz froh, dass derjenige dann endlich gefasst wurde. Auch wegen den anderen beiden und deren Familien. Es ist einfach erleichternd und beruhigend, dass man jetzt auch Klarheit hat und dass derjenige jetzt auch für seine Tat verantwortlich gemacht wird«, sagte Annika H., Verlobte von Tino L.
Annika H. sagte weiter, dass ihr ehemaliger Verlobter nun in Frieden ruhen könne. Die Bürger von Groitzsch sind erleichtert über den schnellen Ermittlungserfolg.
»Ja ich bin natürlich froh, dass es endlich mal ein Ergebnis gibt und das die Polizei alles so schnell aufgeklärt hat sodass jetzt auch wieder Ruhe einkehrt«, sagte ein Groitzscher.
Wie die Staatsanwaltschaft Leipzig mitteilte, steht derzeit noch kein Termin fest, zu dem gegen den Beschuldigten Anklage erhoben wird.
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