Fräsungen in Bodenplatten
Stadt erweitert Blindenleitsystem
Die Stadt Leipzig erweitert das Blindenleitsystem in der Innenstadt. Bis Ende April sollen in der Grimmaischen Straße auf einer Gesamtlänge von 335 Metern weitere Leitstreifen in Bodenplatten gefräst werden. 17.000 Euro stellt die Stadt dafür bereit, wie Baubürgermeister Martin zur Nedden am Mittwoch vor Ort mitteilte.
Die Vorsitzende des Leipziger Blinden- und Sehbehindertenverbandes Christiane Kohl lobte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und sagte, das System gebe Blinden und Sehbehinderten ein Stück Selbständigkeit zurück.
Die ersten Teile des Blindenleitsystems waren im Jahr 2000 in der Petersstraße installiert worden. Mittlerweile weisen in der Innenstadt auch Schilder darauf hin, dass der gerasterte Streifen von Blinden genutzt wird und entsprechend freigehalten werden soll. Das System ist sachsenweit einzigartig.
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