Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern erneut gestiegen

Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern erneut gestiegen

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern im Zusammenhang mit dem Ankauf von Steuersünder-Dateien ist in Sachsen erneut gestiegen. Seit vergangenem Montag gingen acht neue Anzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen in der Schweiz bei den sächsischen Finanzämtern ein, wie das Finanzministerium am Montag in Dresden mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der Selbstanzeigen seit 1. Februar auf 39.

Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern erneut gestiegen

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern im Zusammenhang mit dem Ankauf von Steuersünder-Dateien ist in Sachsen erneut gestiegen. Seit vergangenem Montag gingen acht neue Anzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen in der Schweiz bei den sächsischen Finanzämtern ein, wie das Finanzministerium am Montag in Dresden mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der Selbstanzeigen seit 1. Februar auf 39.

Die Summe der nacherklärten Einkünfte erhöhte sich den Angaben zufolge auf 3,31 Millionen Euro, die Summe der hinterzogenen Steuern beläuft sich derzeit auf 660 000 Euro. Beide Summen werden sich laut Ministerium weiter erhöhen, da noch nicht in allen Anzeigen die Beträge genannt worden sind. Ob auch die Zahl der Selbstanzeigen weiter steigen werde, sei jedoch unklar, sagte eine Sprecherin.

Mit Selbstanzeigen und der Nachzahlung der Steuern plus Zinsen können die Betroffenen straffrei ausgehen. Voraussetzung dafür ist aber unter anderem, dass zum Zeitpunkt der Selbstanzeige noch keine Ermittlungen gegen den Beschuldigten laufen und die Tat noch nicht entdeckt ist. Nordrhein-Westfalen hat bereits eine Steuer-CD aus der Schweiz gekauft.

Im Zusammenhang mit der Liechtensteiner Steueraffäre vor zwei Jahren waren damals in Sachsen lediglich zwei Selbstanzeigen eingegangen und rund 82 000 Euro Steuern an den Freistaat nachgezahlt worden.



Nachricht vom 09.03.2010
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