World Wide Web als Unterrichtsgegenstand
Bis zum Donnerstag tagt der 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek. Unter dem Motto "Menschen wollen Wissen!-Bibliotheken im 21. Jahrhundert" wird unter anderem der unkritische Umgang mit dem Internet als Lehrgegenstand aufgegriffen. So sollten vor allem Lehrer in Zukunft besser mit diesen neuen Wissenswelten umgehen, forderten Fachleute zur Auftakt-Pressekonferenz.
"Freier Informationszugang ist noch keine Medienkompetenz und Medienkompetenz bedeutet noch nicht Informationskompetenz. Also auch das Wissen darum, welche Qualitäten man wie bekommt. Und hier braucht es zwischen den Bildungseinrichtungen und den Bibliotheken einen engen Schulterschluss Kindern und Jugendlichen, überhaupt der Bevölkerung entsprechendes Wissen zu vermitteln.", sagte Buchmesse-Chef Oliver Zille.
So fehle es vielen Schülern an einem Wegweiser durch das mit Informationen überfüllte Internet, wie es etwa Bibliothekare für Studenten seien, wenn diese nach einem bestimmten Buch suchen. Die Rechtfertigung dieses Vergleich liege darin, dass Schüler und Studenten andere Medien bevorzugt nutzten, sagte Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände, Luzian Weisel. Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren würde, für den gibt es auf der Leipziger Buchmesse zahlreiche Veranstaltungen hierzu.
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