»Wer ernährt die Familie?« Fachtagung des DGB
Wer ernährt die Familie? Dies war die Kernfrage der Fachkonferenz im Rahmen des Politikentwicklungsprojektes »Familienernährerinnen in Ostdeutschland« des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Im Gegensatz zur vergangenen Arbeitsverteilung von Männern und Frauen, hat sich die Situation in der Gegenwart geändert. Nach neuen Erkenntnissen sind 60% Prozent der Frauen die Hauptverdiener ihrer Familien.
»Das ist so, dass die Frauen das von vornherein so geplant haben, oder dass das ihr Wunschmodell ist, dass ihre Männer jetzt nicht arbeiten oder nur wenig verdienen. Im Gegenteil - Frauen möchten natürlich auch eigentlich, dass ihre Männer auch eine gute Arbeit haben, im Beruf zufrieden sind, eine gute Stelle haben und gut verdienen. Das klappt aber eben nicht immer«, sagte Svenja Pfahl vom Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer.
Ziel der Konferenz war es, Forschungsprojekte zum Thema »Flexible Familienernährerinnen« vorzustellen und darauf aufbauend Handlungsansätze für das sich wandelnde Geschlechterverhältnis auf dem Arbeitsmarkt zu entwickeln.
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