Mehr Firmenpleiten im Krisenjahr 2009
Das Krisenjahr 2009 hat knapp 2000 Unternehmen in Sachsen in die Pleite getrieben. Insgesamt mussten 1942 Firmen Insolvenz anmelden, fünf Prozent mehr als 2008, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte. Rund 60 Prozent der Pleite-Firmen waren zuvor weniger als acht Jahre am Markt, mehr als jede zweite betroffene Firma war ein Einzelunternehmer. Die Gesamtsumme der Forderungen belief sich auf 889 Millionen Euro, pro Fall rechnerisch 458 000 Euro.
Einen Rückgang gab es hingegen bei den Privatinsolvenzen. Deren Zahl sank um 1,4 Prozent auf 4487 Fälle. Die Forderungen der Gläubiger betrugen hier 649 Millionen Euro, rund 97 000 pro Fall.