Marburger Bund demonstriert für bessere Gehälter für Reha-Ärzte
Rund 50 Ärzte haben am Dienstag vor der Tagung der deutschen Rentenversicherung auf dem Messegelände demonstriert. Die Mediziner, die zum größten Teil der Ärzte-Gewerkschaft Marburger Bund angehören, fordern vor allem bessere Gehälter für die bei der Rentenversicherung Beschäftigten. Ein Sprecher der Gewerkschaft teilte mit, dass der Grund dafür die ungleiche Behandlung gegenüber ihren Kollegen in den Akutkliniken sei.
"Ärzte und Ärztinnen in Krankenhäusern der deutschen Rentenversicherung verdienen im Augenblick zwischen 10 und 30 Prozent weniger als Kollegen und Kolleginnen in Akutkrankenhäusern und in so manchem Reha-Klinikum eines anderen Trägers. Ärzte im Bereich der deutschen Rentenversicherung wollen nicht mehr durch ihren Arbeitgeber als Ärzte zweiter Klasse behandelt werden, weder bei den Arbeitsbedingungen noch bei dem Entgeldbedingungen noch in der öffentlichen Darstellung", sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes.
Schon seit mehreren Wochen streiken die Ärzte immer wieder. Laut Marburger Bund arbeiten rund 2.000 Mediziner für die Deutsche Rentenversicherung, sowohl in den Reha-Kliniken als auch in der Verwaltung.
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