Leipziger Mannschaft siegt beim «Great Moonbuggy Race» in den USA
Das «Team Deutschland» hat beim 17. Mondauto-Rennen der NASA in Huntsville (USA) einen ersten Platz belegt. Die Mannschaft errang beim zweiten und entscheidenden Rennen am Samstag den Sieg in der Kategorie der Highschool-Klassen. In der zweiten Kategorie, der Universitätsklasse, gewann ein Team aus Puerto Rico. Damit lagen erstmals in der Geschichte des «Great Moonbuggy Race» ausländische Teilnehmer vorn. 92 Teams waren angetreten.
Die in Leipzig trainierende Mannschaft war mit den beiden 19-jährigen Stefan Martini aus München und Stephanie Fleischer aus Oberschleißheim an den Start gegangen. Mit ihrem selbstkonstruierten Fahrzeug stellten sie auf dem 1,2 Kilometer langen Parcours eine Bestzeit auf. «Es war ein hartes Rennen, die ersten vier Plätze liegen nur vier Sekunden auseinander», sagte Ralf Heckel, Chef beim Leipziger Verein «International Space Education Institute».
2009 war das Leipziger Moonbuggy-Team Sechster unter 68 Mannschaften aus 20 Ländern geworden. Zur Mannschaft zählen neben Stefan Martini und Stephanie Fleischer auch der 17-jährige Leipziger Max Frank sowie der 22 Jahre alte Iwan Therekov vom Moskauer Luft- und Raumfahrtinstitut.
Mit dem jährlichen «Great Moonbuggy Race» erinnert die NASA an die erste Erkundungsfahrt von Astronauten auf dem Mond im Juli 1971. Jeweils zwei Fahrer müssen in selbstkonstruierten Mobilen einen Parcours bewältigen, der den Oberflächenverhältnissen auf dem Mond ähnelt. Die Fahrzeuge müssen klappbar sein, werden per Muskelkraft bewegt und dürfen erst am Startpunkt auseinandergeklappt werden.
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