Du siehst was, was ich nicht sehe
drei Künstler stellen ihre Werke in der Listhaus-Galerie aus
»Du siehst was, was ich nicht sehe«. Unter diesem Namen sind in der Listhaus-Galerie derzeit Kunstwerke von drei norddeutschen Künstlern zu sehen. Einer von ihnen ist Helmut Path. Der gebürtige Hamburger ist für seine Radierkunst bekannt.
»Das besondere bei Herrn Path ist, dass er eigentlich alles verwendet, was ihm in die Finger kommt. Dass er alte Briefe vom Flomarkt einbaut, Briefmarken mit einprägt. Außerdem erzeugt er nur Einzelstücke«, so ein Freund des Künstlers.
Malerin Heidrun Klimmey drückt in ihren farbenreichen Werken ganz persönliche Momente aus. Malerei - für Klimmey ist es mehr als ein Freizeitausgleich.
»Malen ist Meditation und das ist einfach schön. Wenn ich male verliere ich auch total den Bezug. Man ist nur mit sich beschäftigt und das ist schön«, erklärte Klimmey.
Der dritte Künstler im Bunde ist Claus Görtz. Mit der Malerei habe er nix am Hut, erklärte er. Seine Stärke liege im Erstellen von Skulpturen und Plastiken. Im Vordergrund seiner Kunst steht der Mensch mit all seinen Facetten, mit den guten genauso wie den schlechten.
»Wie meine Stimmung ist, so modeliere ich und da kommen dementsprechend die Köpfe raus. Da war ich wohl nicht ganz so gut drauf. Er wirkt ein bisschen arrogant. Und dann entstehen nach so einer Stimmungslage die Köpfe und dann schaue ich was passt da für eine Gestik dazu, je nachdem was der Mensch für Ausdruck im Gesicht hat«, so der Künstler.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 17. April in der Listhaus-Galerie in der Rosa-Luxemburg-Straße.
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