Piratenpartei Leipzig demonstriert gegen Katholikentag

Piraten starten Aktion gegen die Subventionierung des Katholikentages in Leipzig

Mit einer Moses Statue zogen Mitglieder der Piraten durch die Innenstadt um gegen die finanzielle Unterstützung für den Katholikentag 2016 zu protestieren.

»das elfte Gebot«

Piratenpartei demonstriert gegen Subventionierung des Katholikentags

Am Dienstag demonstrierte die Piratenpartei gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung in der Leipziger Innenstadt gegen die Finanzierung des Katholikentages 2016. Die Stiftung beschäftigt sich bundesweit mit der Umsetzung der Trennung von Kirche und Staat und schuf die Skulptur eines protestierenden Moses, der das 11. Gebot »Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen« bei sich trägt.

Mit der Aktion möchte die Piratenpartei den Stadtrat aufmerksam machen, dass es auch Stimmen gegen eine Subventionierung des Kirchentages gibt.

»Wir haben ein Problem: Der Stadtrat möchte beschließen, dass wir eine Million Euro übrig haben für den Katholikentag 2016 in Leipzig. Ich bin der Meinung, wir haben sie erstens nicht übrig, und zweitens schon gar nicht für eine umstrittene Organisation wie die katholische Kirche. Ich bin für die Trennung von Kirche und Staat und bin deswegen der Meinung, der Stadtrat sollte diese Vorlage ablehnen«, erklärte die designierte Stadträtin für die Piratenpartei Ute Elisabeth Gabelmann.

Der Freistaat Sachsen hat bereits drei Millionen Euro zur Unterstützung bewilligt. Laut den Piraten wäre das Geld besser in Schulen oder kulturelle Projekte investiert.





Nachricht vom 15.07.2014
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Piratenpartei demonstriert gegen Subventionierung des Katholikentags


Länge: 01:10 min
Bericht von: Katharina Schütz
Beitrag vom 15.07.2014

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