»Bilder einer Stadt«
Ausstellung mit Werken von Gerald Müller-Simon
Die umgestürzte Paulinerkirche ist das wohl bekannteste Bild von Gerald Müller-Simon. Ein politisches Statement, mit dem sich der Maler zu DDR Zeiten keine Freunde gemacht hat. In diesem Jahr wird der Leipziger Künstler 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass präsentiert das Stadtgeschichtliche Museum 79 der eindrucksvollsten Arbeiten von ihm. Die Ausstellung ist ein Teil der Reihe »Bilder einer Stadt«, bei der Werke verschiedener Künstler den Wandel der Gestalt Leipzigs zeigen. Das Besondere an den Gemälden und Zeichnungen von Gerald Müller-Simon: er hat vor allem unbekannte Orte in Leipzig auf die Leinwand gebannt.
»Er hat diese Stadt, die ihm am Herzen lag, gewissermaßen die Seele dieser Stadt versucht, zu malen. In der Art und Weise, wie sie zunehmend dem Verfall Preis gegeben worden ist und dazu hat er großartige Bilder geschaffen«, erklärt Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums.
Die Ausstellung wird am Mittwoch um 18 Uhr in Stadtgeschichtlichen Museum eröffnet. Besucht werden kann sie dann bis zum 7. August.
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