Zivilprozessauftakt
Landgericht Leipzig entscheidet über Klage der Kommunalen Wasserwerke
Das Ringen im Millionenskandal der Kommunalen Wasserwerke Leipzig ist am Dienstag in eine neue Runde gegangen. Das Landgericht will entscheiden, ob eine Klage des Unternehmens zulässig ist. Die Banken UBS, Landesbank Baden-Württemberg und Depfa verlangen von der Stadt rund 290 Millionen Euro. Diese Forderungen stammen aus Risikoverträgen, die Ex-KWL Chef Klaus Heininger abgeschlossen hatte. Die Kommunalen Wasserwerke wollen die Verträge jedoch für ungültig erklären lassen und so die Forderungen abwenden. Die UBS hat im Gegenzug die Stadtwerke vor dem High Court of Justice in London verklagt. Deshalb müssen die Richter im Vorfeld noch über die Zuständigkeit der Gerichte in diesem Fall entscheiden.
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