Richtfest für Forschungsgebäude
Erweiterungsbau des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie
Mit dem Einschlagen der symbolischen letzten Nägel in den Dachstuhl haben Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie am Mittwoch Richtfest für ihren Erweiterungsbau gefeiert. Institutsleiter Frank Emmrich bedankte sich bei den Bauarbeitern dafür, dass sich der Zeitplan für den Bau trotz des starken Winters nur geringfügig verschoben habe.
In dem Gebäude in der BIO CITY LEIPZIG sollen über drei Etagen auf mehr als 3.200 Quadratmetern Labore für experimentelle Medizin und dazugehörige Büros untergebracht werden.
»Es gibt eine ganze Reihe von Speziallabors, die in diesen Trakt hinein kommen, in denen wir Modelle darstellen. Und zwar solche, bei denen wir das Wandern von Zellen beobachten. Dafür braucht man sehr aufwändige Bildgebungstechnik. Im Entfernten ist das auch das, was in Kliniken gebraucht wird, um Organe und Organbezüge darzustellen«, erklärte Emmrich. »Wir haben speziell einen ganz gewaltigen Magnetresonanzomographen geplant für dieses Gebäude, um in kleinen Tieren wie z.B. Mäusen genau solche Zellwanderungen zu untersuchen.«
Das Institut will in diesem Erweiterungsbau unter anderem Zelltherapeutika und Wirkstoffe entwickeln, ein weiterer Schwerpunkt ist die Regenerationsforschung.
Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau betragen nach Angaben des Fraunhofer-Instituts 8,6 Millionen Euro. Unterstützt wird der Bau von der Europäischen Union, dem Bund sowie dem Freistaat Sachsen. Die Übergabe ist für Frühjahr 2012 geplant.
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