Kranzniederlegung am Weltfriedenstag 2010
Weltfriedenstag in Leipzig. Anlässlich des Weltfriedenstages wurden am Mittwochnachmittag auf dem Ostfriedhof am Ehrenmal für die Leipziger polnischen Gefallenen Kränze niedergelegt. Die Teilnehmer gedachten anlässlich des Ausbruches des zweiten Weltkrieges vor 71 Jahren dessen Opfer. Das im vergangenen Jahr neugestaltete Ehrenmal erinnert namentlich an die Leipziger polnische Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Am Abend wurde der Weltfriedenstag auf dem Nikolaikirchhof gefeiert. In diesem Jahr wurde Ute Nitzsche mit ihrem Verein »Medizin für Gambia« mit dem Leipziger Friedenspreis 2010 ausgezeichnet. Der Friedenspreis besteht aus einer Sichel mit Gravur, die aus einem Schwert geschmiedet wurde.
»Ich bin stolz, den Preis zu bekommen. Ich war sehr erstaunt, weil ich mich eigentlich hauptsächlich mit rein humanitären und medizinischen Dingen beschäftige. Ich habe bis dato gar nicht so die Bedeutung des Wortes Frieden für meine Arbeit gesehen«, sagte die Leipziger Friedenspreisträgerin 2010 Ute Nitzsche.
»Ich habe mich jetzt auch mal intensiv mit dem Wort Frieden auseinandergesetzt. Das heißt eigentlich nur Gerechtigkeit und Fairness. Insofern denke ich schon, dass ich auch was für Frieden tue«, so Nitzsche weiter.
Der Leipziger Friedenspreis wurde zum dritten Mal vergeben.
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