Empfang der Neu-Leipziger im Rathaus
OBM Jung weist aber auch auf Pflichten hin
Oberbürgermeister Burkhard Jung hat am Dienstag zahlreiche neu eingebürgerte Leipziger im Neuen Rathaus empfangen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 322 Menschen aus 53 verschiedenen Staaten in Leipzig eingebürgert. Das sind rund 20 Prozent mehr als noch im Jahr 2009. Mit 64 Menschen kommen die meisten Neu-Leipziger des Jahres 2010 aus der Ukraine. Oberbürgermeister Jung machte in seiner Begrüßung aber auch klar, dass mit den neu gewonnen Rechten auch gleichzeitig Pflichten verbunden sind.
»Die dringende Bitte ist, sich einzubringen, sich hineinzubegeben in die städtische Gemeinschaft und auch mitzumachen zum Beispiel in Vereinen, in Verbänden, in Initiativen also vom Sport über die Kultur bis hin zum Sozialbereich. Mit anderen Worten eine Stadtgesellschaft muss miteinander von den Menschen gebaut, getragen und gelebt werden, die miteinander zusammen sind. Und da gehören auch diejenigen dazu, die sich mit einem deutschen Pass in das Leben hineinbegeben.« , sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung, SPD.
Mit 86 Jahren kommt der älteste Neu-Leipziger aus Bulgarien. Die Eltern des 3 Monate alten Rafaels und damit jüngsten Neu-Leipzigers kommen aus Polen.
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