Ausstellungseröffnung »Druck macht Sinn« in der Albertina
Lesen und Schreiben nach Gutenberg. Das ist Gegenstand der Ausstellung »Druck macht Sinn«, die am Donnerstag Abend in der Albertina eröffnet wurde. Thema der Ausstellung ist die Entwicklung der Lese- und Schreibkultur und die Veränderung der Seitengestaltung.
»Welche Mühe man hatte, eine Seite so zu gestalten, dass sie lesbar ist, dass man Absätze macht, ein bisschen Platz schuf. Wie man zum Beispiel Gedichte so gestaltet hat, dass links und rechts Platz war, das musste man erst erfinden. Am Anfang des Druckzeitalters gab es dafür keine Regel.« sagte Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek.
Professoren und Studenten haben für die Ausstellung zusammen frühe Werke der Druckkunst aus Europa ausgewählt. Darunter sind Erstwerke von Aristoteles und Boccaccio. Das älteste Dokument ist die Gutenberg- Bibel, die erste gedruckte Bibel aus dem 15. Jahrhundert. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Februar in der Universitätsbibliothek zu besichtigen.
zurück




