19. Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg

19. Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg

Seit zwei Wochen schraubt, hobelt und sägt unser Team "Roter Keil" nun schon an seiner Seifenkiste. Zusammengebaut aus einem alten Wohnzimmertisch und ein paar Spanplatten. Gemeinsam mit anderen Teams werden sie sich damit 750 Meter den Berg hinab stürzen. Jetzt heißt es: letzte Vorbereitungen vor dem Startschuss am Sonntag. Bereits zum 19. Mal findet das Seifenkistenrennen statt. Traditionell auf ...

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19. Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg

Seit zwei Wochen schraubt, hobelt und sägt unser Team "Roter Keil" nun schon an seiner Seifenkiste. Zusammengebaut aus einem alten Wohnzimmertisch und ein paar Spanplatten. Gemeinsam mit anderen Teams werden sie sich damit 750 Meter den Berg hinab stürzen. Jetzt heißt es: letzte Vorbereitungen vor dem Startschuss am Sonntag. Bereits zum 19. Mal findet das Seifenkistenrennen statt. Traditionell auf dem Fockeberg. Zugelassen ist jedes Gefährt Marke Eigenbau, selbstverständlich ohne Motor.

"Die Kiste hat gute Chancen, weil sie ziemlich schwer sein wird, vor allem unten. Dadurch wird sie ziemlich schnell sein und auch nicht so leicht umkippen", so Konstrukteur der Seifenkiste Tino Pfund.

Die schnellste Seifenkiste im letzten Jahr schaffte die 750 Meter den Berg hinab in gerade einmal 96 Sekunden. Ob unser Team da mithalten kann? Sonntag. Der Tag des Rennens. Die Teams machen sich fertig für den Massenstart am Fuß des Berges. Gemeinsam werden sie ihre Seifenkisten auf den Berggipfel schieben. Mit dabei unser Team roter Keil – Startnummer 14.

„Es sind ja 19 Teams insgesamt, wenn wir damit rechnen, dass wir noch so 4 oder 5 aufholen, dann ist das ganz gut“, so der Fahrer Eric.

Als 10te erreicht unser Team den Berggipfel. Kurz darauf: Start zur zweiten Disziplin – Zeitfahren rund um den Fockeberg. Alle Teams schieben ihre Seifenkiste einmal rund um das Bergplateau. Unser Team braucht eine Minute zehn. Platz 14. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die finale Disziplin – die Abfahrt zum Fuß des Fockebergs. Doch plötzlich gibt es ein Problem. Die Bremsen funktionieren nicht richtig. Eine Notlösung muss her.

„Wir werden einen Rimen an der Seifenkiste befestigen. Zur Sicherheit wird das Gefährt dann von zwei Leuten festgehalten, wenn die Kiste runterfährt", so Teammitglied Jens.

Ob das funktioniert? 2:55 Minuten später. Der rote Keil schießt ins Ziel. Auch ohne Bremsseil sind alle heil geblieben. In der Wertung gab es nur Platz 16. Unserem Team ist das egal. Für sie zählt: dabei sein ist alles.



Nachricht vom 03.05.2010
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19. Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg


Länge: 03:34 min
Beitrag vom 03.05.2010

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