Laika, der Rettungshund
Studierende entwickeln Handy-Spiel
Ein studentisches Team der Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) hat das Spiel »Laika, der Rettungshund» für iOS-basierte Smartphones und mobile Endgeräte entwickelt. Die Studierenden sammelten damit Praxiserfahrung und unterstützen einen Rettungshundeverein.
In dem Spiel geht es darum, sich mit Laika auf die Suche nach verirrten Großmüttern, verletzten Jungs und verschütteten Männern zu begeben. Schwarzen Katzen sollte Laika dabei besser aus dem Weg gehen, da diese schlecht gelaunt sind, aber Würstchen erhöhen die Ausdauer des Rettungshundes. Gesteuert wird Laika durch Bewegung des Handys.
Die Spiel-Laika hat ein reales Vorbild: die gleichnamige dreijährige Hündin des Naumburger Vereines „Rettungshunde Sachsen-Anhalt Süd“. Dessen Mitglieder und ihre Hunde trainieren ehrenamtlich die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen. „Wir wollen für studentische Projekte nach Möglichkeit sinnvolle Aufgabenstellungen finden“, so Professor Dr. Jörg Bleymehl, der die Umsetzung des Spieles »Laika, der Rettungshund« betreut. Im Rahmen des Moduls »Grundlagen des Projektmanagements« vermitteln er und seine Kollegen Management-Methoden anhand realer Projekte.
Das Spiel »Laika, der Rettungshund« kann inzwischen kostenpflichtig im Appstore heruntergeladen werden, wobei der Großteil des Erlöses dem Verein »Rettungshunde Sachsen-Anhalt Süd« zu Gute kommt. Jedoch ist es mit der Entwicklung des Spieles und dessen Verfügbarmachen zum Herunterladen nicht getan: Bei mehr als 350.000 zur Verfügung stehenden Anwendungen muss das Spiel »Laika, der Rettungshund« zunächst gefunden werden. »Das Marketing ist also der nächste Schritt«, so Professor Dr. Jörg Bleymehl. Die Studierenden werden am praktischen Beispiel lernen, welche Mechanismen hinter dem Verkauf stehen und wie erfolgreich welche verkaufsfördernden Maßnahmen sind.
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