Knöpfe und Dekor
Knöpfe, entstanden im 13. Jahrhundert und als Schmuck auch in den folgenden Jahrhunderten verwendet, erfreuten sich im 14. und im 16. Jahrhundert besonderer Beliebtheit; das gilt für die Frauen- wie für die Männerkleidung gleichermaßen. Im 18. Jahrhundert jedoch sind sie ein Charakteristikum der Männermode und kommen in der Frauenkleidung nur bei Stücken vor, die wir heute als “sportlich” bezeichnen würden. Auch wenn Knöpfe damals in langen Reihen vom Kragen des justaucorps bis hinab zu den Knien liefen, so war ihr Zweck eher ein dekorativer denn ein praktischer. Knöpfe waren damals Teil des Kleiderschmuckes und vermittelten zwischen diesem und der Gewebestruktur des Kleidungsstückes. Die Mannigfaltigkeit an Formen und an Materialien von Knöpfen sowie der Motive, die auf den Knöpfen selbst dargestellt sind, scheint unerschöpflich.
Der Workshop findet innerhalb des Studienganges Museologie statt, ist jedoch für alle Interessierten offen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. phil. habil. Johannes Tripps, Fakultät Medien, HTWK Leipzig
Telefon: +49(0)341/3076-5439
E-Mail: tripps@fbm.htwk-leipzig.de
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