Christliche Motive auf Antiquitäten
HTWK Leipzig lädt zu Vortrag über christliche Ikonographie und Fälschungserkennung
Am Dienstag, dem 6. Dezember 2011, lädt die Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) alle Interessierten zum Vortrag »Christliche Ikonographie auf kunstgewerblichen Antiquitäten des 16. bis 18. Jahrhunderts und deren Fälschungserkennung: Fliesen – Kabinettscheiben – Beckenschlägerschüsseln« des Heidelberger Dozenten Professor Dr. Klaus Tiedemann. Der Vortrag findet von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Hörsaal G119 des Geutebrück-Baus der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 132, statt. Der Eintritt ist frei.
Zu Beginn des Vortrags widmet sich Professor Tiedemann christlichen Motiven auf Antiquitäten. Dabei betrachtet er insbesondere Bibelfliesen, Kabinettscheiben und Beckenschlägerschüsseln des 16. Bis 18. Jahrhunderts. An zahlreichen Exponaten verdeutlicht Professor Tiedemann, welche Vorlagen die Künstler für ihre Motive nutzten und inwieweit die verwendeten Materialien die künstlerische Umsetzung beeinflussten.
Es kann für einen talentierten Fälscher ein Leichtes sein, Motive und Stile der Künstler zu kopieren, doch woher bekommt er mehrere hundert Jahre alte Materialien? Wie kann man eine gefälschte Beckenschlägerschüssel erkennen? Was charakterisiert eine Bibelfliese? Diesen Fragen widmet sich Professor Tiedemann im zweiten Teil seines Vortrags und möchte damit den Blick seiner Zuhörer für gefälschte Kunstgegenstände schärfen.
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