kreatives Schuljahresende der Rahnschule in Leipzig

Rahnschule in Leipzig beendet das Schuljahr kreativ

Sommernachts(t)räume in der Rahnschule. Kurz vor den Sommerferien präsentierten die 5. bis 9. Klassen des musikalisch-sportlichen Gymnasiums am Donnerstag ihre Abschlussprojekte.

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Sommernachts(t)räume in der Rahnschule

Schüler präsentierten Abschlussprojekte

Sommernachts(t)räume in der Rahnschule. Kurz vor den Sommerferien präsentierten die 5. bis 9. Klassen des musikalisch-sportlichen Gymnasiums am Donnerstagabend ihre Abschlussprojekte.

»Wir haben unsere Schule in Sommernachtsräume verwandelt. In allen Räumen finden Aktionen, theatralische und dramatische Erfindungen statt. Wir wollen der Fantasie Raum geben und das geschieht in der ganzen Schule«, sagte der Schulleiter Dr. Günter Gießler.

Der Abend stand aus zweierlei Gründen unter dem Motto Sommernachts(t)räume.

»Wir haben dieses Jahr neue Räume bekommen und da war es naheliegend hier in der Schule etwas zu tun. Und wir dachten Sommernachtsträume und -räume: Dieses Wortspiel ist recht schön. Wir haben uns von Shakespeare inspirieren lassen und so ist die Idee entstanden«, so Gießler weiter.

Die Einstimmung der Abschlusspräsentation fand auf dem Schulhof statt. Schüler der 7. Klasse zeigten, was man mit alltäglichen Schulgegenständen alles machen kann. Sie brachten Mülleimer, Stifte, Besen und Stühle zum Klingen.

Nach der Begrüßung des Schulleiters konnten die Eltern und Familienangehörigen die Sommernachtsräume besichtigen, wo man den »Sommernachtstraum« von Shakespeare direkt aufgriff. In der Bibliothek verlegte man das Stück in die Gegenwart. Schüler der 8. und 9. Klasse übertrugen die Chat- und Darstellungsstrukturen der Facebook-Welt auf die im 16. Jahrhundert geschaffenen Charaktere.

Im Kellergewölbe der Schule wurde es unheimlich. Hier gab es ein Schattentheater, welches auf humorvolle Art und Weise das Treffen des Waldelfenkönigspaars Oberon und Titania darstellte.

Neben dem Werk des großen Dichters spielten auch Tanz und Sport eine große Rolle. Der neue Bewegungsraum der Schule stand unter dem Motto: Street Art and Hip Hop.

Im alten Bewegungsraum stand dagegen der Sport im Vordergrund. Die Schüler zeigten einen Teil ihres Aikido-Könnens.

Ruhiger ging es im neuen Kunstraum zu. Dieser wurde zum Ausstellungsraum »Blütenträume« umfunktioniert und beschäftigte sich mit dem Thema des Traumes. Auf dem Weg dorthin waren zahlreiche Fotos ausgestellt, welche bereits beim f/stop Festival gezeigt wurden.

Insgesamt beteiligten sich rund 150 Schüler an der Abschlusspräsentation. Und kreativer kann man ein Schuljahr kaum beenden.



Nachricht vom 20.07.2012
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Schüler präsentierten Abschlussprojekte


Länge: 03:00 min
Bericht von: Julia Fippel
Beitrag vom 20.07.2012

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