Portrait: Maler Steffen Metzler

Portrait: Maler Steffen Metzler

"In dem Moment bin ich ganz einfach an der Küste oben und geh an den Lützower Klingen spazieren und erfreue mich ganz einfach an dieser Schönheit und versuche die Natur so darzustellen, wie ich sie sehe", sagt Steffen Metzler. Steffen Metzler ist Maler. In seinem Atelier in Plagwitz steht er Tag für Tag vor der Leinwand um seine Gedanken in Farbe zu bringen. Er malt vielfältig. Stillleben, aber a ...

Portrait: Maler Steffen Metzler

"In dem Moment bin ich ganz einfach an der Küste oben und geh an den Lützower Klingen spazieren und erfreue mich ganz einfach an dieser Schönheit und versuche die Natur so darzustellen, wie ich sie sehe", sagt Steffen Metzler.

Steffen Metzler ist Maler. In seinem Atelier in Plagwitz steht er Tag für Tag vor der Leinwand um seine Gedanken in Farbe zu bringen. Er malt vielfältig. Stillleben, aber auch abstrakte Werke. Hauptsächlich aber widmet er sich der naturalistischen Landschaftsmalerei.

"Es bewegt mich ganz einfach, die Natur ist so was schönes, man kann sie eigentlich gar nicht wiedergeben. Aber es ist immer wieder interessant es zu versuchen", so Metzler.

Zur Malerei gekommen ist Steffen Metzler während seiner Jugendzeit. Ursprünglich wollte er Sport studieren. Bis zu einem einschneidenden Erlebnis vor 24 Jahren.

"Ich war damals bei der NVA im Wehrdienst und schwer krank. Im Krankenhaus habe ich dann die Malerei für mich entdeckt. Ich hatte Fotografien von meiner Freundin, einer Balletttänzerin, und die hab ich mir vorgenommen und hab sie gezeichnet."

Angefangen hat Metzler mit Miniaturen. Heute verdient er mit der Malerei seinen Lebensunterhalt. Steffen Metzler sieht sich als Künstler, seine Arbeit betrachtet er trotzdem pragmatisch.

"Malerei hat auch etwas mit Arbeit zu tun, also es ist nicht so, wie man sich das so vorstellt, dass der Künstler mittags aufsteht und dann hat er mal einen hellen Augenblick und donnert was auf die Leinwand. Das gibts natürlich auch, aber letztendlich ist Malerei richtig harte Arbeit, denn man muss tagtäglich vor der Staffelei sitzen und etwas schaffen."

Gerade arbeitet Metzler an den Lützower Klingen. In diesem Steilküstenmotiv auf der Insel Rügen stecken schon einige Stunden Arbeit.

"Das gefällt mir ganz einfach so noch nicht. Das kann man nicht beschreiben es ist unvollendet. Das Wasser stimmt noch nicht, die Himmelsformationen gefallen mir noch nicht und ein paar Feinheiten müssen noch rein."

Unzählige Bilder hat Steffen Metzler in seinem Künstlerleben schon geschaffen. Doch wirklich zufrieden war er bisher nicht.

"So richtig gelungen ist mir noch keins Bild so richtig. Ein Bild ist eigentlich nie beendet. Man muss irgendwann dann mal sagen jetzt ist Schluss, ansonsten verzettelt man sich und man malt ewig an einem Bild."



Nachricht vom 04.08.2010
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Länge: 02:32 min
Beitrag vom 04.08.2010

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