MDR-Filmdreh: Karl Liebknecht im Neuen Rathaus
Karl Liebknecht wird abgeholt - wenige Stunden vor seiner Ermordung. Eine Szene aus dem neuen MDR-Films »Karl Liebknecht - Der Märtyrer der Revolution«. Am Freitag wurden im Neuen Rathaus erste Spielszenen für die Dokumentation über Karl Liebknecht gedreht.
"Er ist natürlich eine wichtige historische Figur, für die deutsche Geschichte und die Geschichte der Arbeiterbewegung. Außerdem ist er in Leipzig geboren und damit aus dem Sendegebiet", sagt Winifred König, Projekleiterin des Formates Geschichte Mitteldeutschlands
In 45 Minuten soll der Film das Leben des aus Leipzig stammenden Revolutionärs Karl Liebknecht erzählen. Es geht um seine politischen Ansichten, aber auch um seine private Biografie. Eine wichtige Station: seine erste Inhaftierung - am Freitag gedreht im Kellergewölbe des Neuen Rathauses.
"Die Szene sollte seine Zerrissenheit illustrieren. Auf der einen Seite hat er sein Studium, dass er dort vorantreiben wollte, dann hat er seine Familie und auf der anderen Seite hat er eine Geliebte. Niemandem wird er ganz gerecht - daraus entsteht diese Rastlosigkeit", so Alexander Altomirianos, der im Film Karl Liebknecht spielt.
Am Samstag werden weitere Szenen im Bundesverwaltungsgericht gedreht. Der Film gehört zur Reihe Geschichte Mitteldeutschland und ist am 17. Oktober um 20.15 Uhr im MDR zu sehen.
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