Leipzigs älteste Brunnen: der Rathausbrunnen
Ein Flöte spielender Jüngling. Zu seinen Füßen spielen zwei Knaben. Der Rathausbrunnen auf dem Burgplatz erinnert an eine der wohl bekanntesten deutschen Sagen. Rattenfängerbrunnen wird er deshalb im Volksmund auch genannt. 1908 wurde der Brunnen vom Dresdner Bildhauer Georg Wrba geschaffen. Der Brunnen sollte an die Einweihung des Neuen Rathauses 1905 erinnern. Drei Medaillons am Sockel des Brunnens gedenken der damals mächtigen Männer der Stadt: Oberbürgermeister Bruno Tröndlin, unter dem die Einweihung erfolgte, der ehemalige Oberbürgermeister Otto Georgi, der den Grundstein für den Brunnen legte, sowie Baurat Hugo Licht, der das Neue Rathaus erbaute. Das besondere am Rathausbrunnen ist sein sogenannter Märchenkranz: ein bronzener Kranz, an dem eine Vielzahl wasserspeiender Märchenfiguren befestigt sind.
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