Leipzigs älteste Brunnen: der Froschbrunnen
Von seiner einstigen Schönheit ist nicht mehr viel übrig. Lediglich ein kahles Becken und ein Sockel erinnern an seine frühere Gestalt. Das letzte Überbleibsel des Froschbrunnens auf dem Rabensteinplatz. 1906 wurde der Brunnen vom Bildhauer Werner Stein errichtet. Brunnengewölbe und Becken waren mit weißen, blauen und goldenen Mosaiksteinen ausgelegt; der Beckenrand war von einem bronzenen Geländer gesäumt. Auf dem Sockel stand eine bronzene Figurengruppe. Zwei nackte Knaben, von denen einer versucht, einen Wasser speienden Frosch in den Brunnen zu stoßen. 1906 wurden die Bronzeplastiken jedoch abgerissen und zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Danach blieb der Brunnen Jahrzehnte brach liegen. Seit 2007 versucht der Verein Johanniskirchentum e.V., den Froschbrunnen wieder aufzubauen. Bisher scheiterte es jedoch, wie so oft, am Geld.
zurück




