heiße Moves beim 2 versus 2
Ernie und Bert Battle im Nachtcafé Leipzig
Auge um Auge, Move um Move. Im Nachtcafé Leipzig traf sich am Freitag bereits zum vierten Mal die Hip Hop- und Breakdanceszene. Beim Ernie und Bert Battle zeigten 42 Tänzer, was sie draufhaben. Dabei hieß es 2 versus 2. Vor jeder Runde entschied das Los, wie sich die Zweier-Teams zusammenstellten und wer ihre Battlekonkurrenz war. Bei schnellen Bewegungen zu heißen Beats wurde dem Publikum viel Akrobatik und Körpereinsatz geboten.
»Das Tolle bei so einem Event sind die Emotionen, die dabei entstehen. Nicht nur von denen, die mit dabei sind und selber aktiv mitmachen, sondern auch von allen drumherum. Alle unterstützen sich gegenseitig. Es ist eine sehr herzliche Geschichte«, so der Moderator des Abends Daniel Mantey.
»Es war richtig cooler interessanter Battlemodus. Ich finde, es war sehr schwierig zu judgen. Es war absolut spannend und eine Herausforderung für die Jury und für die Tänzer. Es war viel Können, aber auch Glück dabei«, so Tänzer Danny »Somebooga« Rohland.
Nach jedem Battle entschied die Jury sofort, welches der beiden Teams in die nächste Runde kommt und wer den Weg an die Bar antreten kann. Einer der drei Juroren war der Hip Hopper der ersten Stunde Mister Cooké.
»Die Tänzer sind sehr sehr gut für Leipzig. Das hätte ich nicht gedacht. Nach so vielen Jahren, hat sich Leipzig sehr gut entwickelt. Speziell was Urbanen Tanz angeht, würde ich meinen, dass Leipzig auch einen guten internationalen Stand hat«, so Jurymitglied Holger »Mr. Cooké« Koch.
Nach jeder Runde wurden die Teams wieder gemischt, so dass sich jeder Tänzer wieder neu auf seinen Partner einstellen musste. Nach harten, aber fairen Battles standen die verdienten Sieger fest. Aber auch die Zweitplatzierten waren mit ihrer Leistung zufrieden.
»Bei zwei Battles habe ich gedacht, das wird knapp. Aber ich sage es mal so: Man kann nie sagen: die Konkurrenz ist groß oder stark, denn es wird jedes Mal neu gelost. Demnach gehe ich da immer rein und lass es auf mich zukommen. Aber meine Gegner waren echt gut, muss ich sagen«, so der Sieger Felix »Fry« Freitag.
»Ich fühle mich blendend, einwandfrei. Ich muss ehrlich zugeben, dass jetzt eine kleine Last weg ist. Denn man ist am Anfang sehr aufgeregt. Jetzt ist das Battle vorbei und wir haben einen coolen zweiten Platz gemacht. Es ist ein superschönes, entspanntes Gefühl«, so Zweitplatzierter Robby »Easy One« Schlabs.
»Es ging im Endeffekt darum, das Publikum mit Theater, Lächeln und Ausdruck zu gewinnen. Das hat das gegnerische Team einfach richtig gut gemacht«, so Zweitplatzierter Sarmad »SimSim« Al-Shawi.
Die Gewinner dürfen sich über einen Auftritt bei einer Tanzproduktion und ein Preisgeld von 100 Euro freuen. Alle, die Interesse bekommen haben oder es einfach nochmal versuchen wollen, werden ihre Chance bekommen. Denn am 20. April geht das Ernie und Bert Battle in eine neue Runde.
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