Da kommen Sie ins Schwitzen!
Alles rund um das Thema Sauna in der Meri Sauna mit Sophie
In Russland klärt man hier seine Geschäfte. In Finnland tauen hier die Männerherzen erst richtig auf. Sie ist gut für die Gesundheit, Körperreinigung und dient zur Verbesserung des Wohlbefindens.
Sophie hat noch nicht sehr viele Erfahrungen mit Sauna gemacht und wollte sich in der Meri Sauna ein wenig mehr über das Thema informieren. Aber bevor es richtig losgehen kann, muss sie sich natürlich erst in die richtige Schale werfen und dafür muss die alte erst mal runter.
In den Saunen gibt es immer Öfen mit Steinen drin und Sophie hat es schon immer interessiert, welche Funktion diese haben.
»Das sind ganz bestimmte Granitsteine die Wärmebeständig sind und Temperaturen von 80 Grad Unterschied aushalten. Denn man muss sich vorstellen, das Wasser was drauf gegossen wird, hat eine Temperatur von 5 bis 10 Grad und muss natürlich hoch kommen bis 80 Grad Temperaturdifferenz,« erklärte Andreas Menger, der Geschäftsführer der Meri Sauna.
Es gibt so viele verschiedene Saunaarten, für jeden ist was dabei.
»Wir haben verschiedene Trockensaunen, wie mit der Erdsauna, die eine Luftfeuchtigkeit von 3-5 Prozent hat, was für den Körper am Besten ist, weil die hohe Luftfeuchtigkeit den Körper extrem zusetzt. Das spiegelt sich im Dampfbad wider, wo man 40 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit hat, was für den Körper eine extreme Belastung ist. Man kann es vergleichen, wie in subtropischen Ländern, wenn man da mit 27 Grad kommt, ist das eine enorme Belastung für den Körper,« sagt Herr Menger.
So viele Saunaarten, wo soll man anfangen beim Saunadurchgang? Vorher vielleicht erst mal am besten eine ärztliche Meinung einholen, wer überhaupt in die Sauna darf.
»Prinzipiell tut die Sauna dem Körper gut, wenn man im Alltag belastbar ist, sollte es auch für Herzkranke Menschen kein Problem sein, wenn man aber Beschwerden hat, sollte man sowieso vorher zum Arzt oder mit ihm vorher sprechen. Aber insgesamt ist es genauso wie Sport, einfach für den Körper wichtig, dass er trainiert wird, gefordert wird und da kann die Sauna auch ihren Beitrag dazu leisten,« sagt Dr. Georg Fürnau, Assistenzarzt aus dem Park Krankenhaus.
Na, dann kann es ja beruhigt losgehen mit dem Durchgang. Als erstes sollte man sich ordentlich abduschen, danach gründlich abtrocknen, damit der Körper besser in der Sauna schwitzen kann. In einer Sauna sollte man nicht länger als 15 Minuten sein. Nachdem die Zeit abgelaufen ist, nimmt man entweder ein kaltes Fußbad oder geht ins Abkühlbecken, damit sich der Körper wieder an die Normaltemperatur regulieren kann. Eine Abkühlung ist sehr wichtig für den Körper, denn danach kann er sich erst richtig erholen. Zum Schluss sollte man sich eine Viertelstunde ausruhen, bevor es wieder in die Sauna zum nächsten Durchgang geht.
Nachdem Sophie alles ausprobiert hat, weiß sie nach diesem Tag wesentlich mehr. Sie war 15 Minuten in einer Sauna, hat sich danach ordnungsgemäß abgekühlt und jetzt steht ihr ihre wohl verdiente 15 Minütige Erholungspause zu.
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