Leipzig gewinnt den wichtigsten Zelldiagnostik-Kongress der Welt

Leipzig gewinnt den wichtigsten Zelldiagnostik-Kongress der Welt

Die weltweit wichtigste Veranstaltung für Zelldiagnostik, der Kongress der International Society for Advancement of Cytometry (kurz ISAC) mit Sitz in den USA, kommt nach Leipzig. Mehr als 1.000 Wissenschaftler und Branchenexperten aus aller Welt werden dazu vom 2. bis 6. Juni 2012 im Congress Center Leipzig (CCL) erwartet. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren kehrt die amerikanisch dominierte Gesellschaft mit ihrem Kongress CYTO nach Deutschland zurück, wo 1978 die Premiere auf Schloss Elmau stattgefunden hatte.

Leipzig gewinnt den wichtigsten Zelldiagnostik-Kongress der Welt

Die weltweit wichtigste Veranstaltung für Zelldiagnostik, der Kongress der International Society for Advancement of Cytometry (kurz ISAC) mit Sitz in den USA, kommt nach Leipzig. Mehr als 1.000 Wissenschaftler und Branchenexperten aus aller Welt werden dazu vom 2. bis 6. Juni 2012 im Congress Center Leipzig (CCL) erwartet. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren kehrt die amerikanisch dominierte Gesellschaft mit ihrem Kongress CYTO nach Deutschland zurück, wo 1978 die Premiere auf Schloss Elmau stattgefunden hatte.

"Ich freue mich sehr darüber, dass die ISAC-Jury die enormen Potenziale der Bioregion Leipzig erkannt hat und ihre Mitglieder hier versammelt", sagt Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner. "Die Infrastruktur des CCL konnte schon im ersten Anlauf überzeugen. Auch die Zusatzleistungen - von der Hotellerie bis zum Rahmenprogramm - entsprechen den hohen Anforderungen. Ich bin ganz sicher, dass die ISAC eine gute Wahl getroffen hat." Der Weltkongress wird von einer Ausstellung begleitet, die modernste Verfahren und Geräte der Zellanalytik vorstellt. Zudem präsentieren sich wissenschaftliche Einrichtungen sowie Netzwerke.

Der ISAC-Kongress findet nur jedes dritte Mal in Europa statt, dazwischen in Nordamerika. Für den CYTO 2012 konnten sich die Leipziger in einem aufwändigen Bewerbungsverfahren gegen Städte wie Amsterdam, Madrid, Prag und Wien durchsetzen - und schließlich gegen den Zweitfinalisten Glasgow. Am Ende stimmte die Jury geschlossen für die ostdeutsche Kongressmetropole, die mit dem wissenschaftlichen Potenzial des Freistaates Sachsen, dem Branchencluster der Region und der exzellenten Infrastruktur ihres Kongressstandortes überzeugte.

Initiator der Leipziger Bewerbung und ihr maßgeblicher Verfechter war Prof. Dr. Attila Tarnok, international einer der führenden Experten auf dem Gebiet der analytischen Zytologie und seit einigen Jahren am Herzzentrum Leipzig tätig. Seit Anfang 2009 ist er Sprecher des Forschungsbereiches "Bildgebende Verfahren, Modellierung und Überwachung von Regeneration" des Translationszentrums für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig. (LM)
 



Nachricht vom 08.11.2009
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